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TU Berlin

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Verknüpfungspotenziale zwischen Rad-und Busverkehr (Laufzeit: 08/2015-07/2018)

In der ersten Phase des Projekts (Konzeptphase über 1 Jahr) werden geeignete Verknüpfungsmodelle zwischen dem Rad- und Busverkehr in ländlichen/bevölkerungsschwachen Gebieten herausgearbeitet und in einem übertragbaren Maßnahmenkatalog sowie in einem konkreten Umsetzungskonzept für den untersuchten Landkreis zusammengefasst. Dafür werden zunächst die Nachfragearten und -strukturen im Berufsverkehr, im Schülerverkehr sowie im Bereich der Freizeitverkehre (inkl. touristischer Verkehre) analysiert und anschließend in Hinblick auf deren Erfordernisse an die Multi- und Intermodalität bewertet. Ergänzt werden diese Analysen durch eine Recherche zu bereits implementierten Anwendungsbeispielen zur Verknüpfung des Radverkehrs mit dem Busverkehr. Dazu zählen u.a. Bike&Ride-Konzepte, die Fahrradmitnahme im Bus sowie Fahrradverleihsysteme. Weiterhin werden die nachfrageorientierten Daten auch durch eine umfassende Infrastrukturanalyse des Radverkehrs und des straßengebundenen ÖPNV im Landkreis Barnim ergänzt. Anschließend werden die identifizierten Best-Practice-Beispiele hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit auf das vorliegende Untersuchungsbiet bewertet. Die Erkenntnisse der ersten Phase münden in einem Maßnahmenkatalog, der in Abhängigkeit der zuvor erhobenen verschiedenen Nachfragearten unterschiedliche Anwendungsmodelle für die Schnittstelle Fahrrad/ÖPNV bereitstellt. Abgeschlossen wird die erste Phase mit einem konkreten Umsetzungskonzept für den Landkreis Barnim, welches die entwickelten Maßnahmen zur Verknüpfung des Fahrrads mit dem straßengebundenen ÖPNV aufgreift und beinhaltet.

In der zweiten Projektphase (Umsetzungs- und Evaluationsphase über 2 Jahre) folgen die Umsetzung und die wissenschaftliche Evaluation der erarbeiteten Konzepte. Nach Implementierung der Maßnahmen werden die Auswirkungen über verschiedene Methoden erhoben, analysiert und anschließend bewertet. Die Bewertung der umgesetzten Maßnahmen und Konzepte erfolgt dabei über unterschiedliche Indikatoren. Neben der maßgebenden Messgröße "Verlagerungseffekte zugunsten des Rad/ÖPNV" können auch andere Kennziffern, wie z.B. die Vergrößerung des Einzugsgebietes von ÖPNV-Haltestellen oder die Erweiterung des Aktionsradius des Fahrrads, aufgezeigt werden. Ein weiteres Kriterium für eine erfolgreiche Implementierung der Maßnahmen wäre eine bessere Auslastung des ÖPNV in der Neben- bzw. Schwachverkehrszeit. Neben den Kenngrößen aus den verschiedenen Erhebungen liefern ebenso die Ergebnisse aus Befragungen Aufschluss über die Wirksamkeit der Maßnahmen. Hierfür werden in beiden Phasen entsprechend Akteure und Nutzer befragt und die Ergebnisse beider Befragungszeitpunkte miteinander verglichen.

Abschließend wird in der zweiten Projektphase der Maßnahmenkatalog der ersten Phase evaluiert und ggf. angepasst. Weiterhin werden konzeptionelle Empfehlungen für weitere Anwendungsfälle ausgearbeitet, die eine Voraussetzung für die Übertragbarkeit auf andere Regionen mit ähnlichen Rahmenbedingungen bilden.

 

Lupe

Förderer: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Förderung im Rahmen des  „Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) 2020“  

Projektbeteiligte:

Federführung: Fachgebiet Straßenplanung und Straßenbetrieb der Technischen Universität (TU) Berlin

Assoziierter Partner: Landkreis Barnim

Weitere Informationen

Mehr Informationen erhalten Sie bei Dipl.-Ing. Uwe Böhme 

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Adresse

FG Straßenplanung und -betrieb
Sekr. TIB 3/3-3
Aufgang 25.1 - 3. Etage
Gustav-Meyer-Allee 25
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+49-30-314-72 421
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