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TU Berlin

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Sicherheit und Nutzbarkeit markierter Radverkehrsführungen

Im Auftrag der Unfallforschung der Versicherer (UDV) im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Innerhalb deutscher Kommunen, aber auch in Europa und weltweit sind sehr unterschiedliche Führungsformen für den Radverkehr vorhanden. Dies betrifft die Führung im Mischverkehr, auf markierten Streifen auf der Fahrbahn oder im Seitenraum. Das objektive und subjektive Sicherheitsniveau der unterschiedlichen Führungsformen wird sehr differenziert eingeschätzt. Vielfach ist das objektive Sicherheitsniveau der Führungsformen auf der Fahrbahn recht hoch, wird aber von den Rad Fahrenden subjektiv als gering eingeschätzt. Daher weichen Rad Fahrende häufig auf Gehwege oder andere Nebenanlagen aus. Weltweit betrachtet ist die Qualität der Radverkehrsanlagen ebenfalls sehr unterschiedlich. Neben dem Angebot an Radverkehrsinfrastruktur sind auch Faktoren wie der Modal Split bzw. die Präsenz der Rad Fahrenden im Straßenraum, die Topographie oder das Klima zu berücksichtigen.

Ziele des Projektes sind zum einen die Zusammenstellung der Situation in einigen europäischen und außereuropäischen Ländern im Quervergleich zur deutschen Situation. Dies bezieht sich auf die Art der Radverkehrsanlagen sowie deren Einsatzbereiche und auf das Sicherheitsniveau.

Zum anderen wird für die speziellen deutschen Führungsformen Radfahrstreifen und Schutzstreifen das Fahrverhalten, das Nutzungsverhalten sowie das Unfallgeschehen erhoben. Dies geschieht einerseits über eine Befragung aller deutschen Städte und Kommunen über 20.000 Einwohner, um ihren Umgang und ihre Erfahrungen mit Radfahrstreifen und Schutzstreifen berücksichtigen zu können. Andererseits erfolgen eigene Erhebung an 100 Untersuchungstrecken, in deren Kontext neben dem Verkehrsverhalten der Verkehrsteilnehmer auch verkehrliche und infrastrukturelle Randbedingungen erfasst werden. Diese Erhebungen werden ergänzt durch die Analyse der Unfalldaten dieser Untersuchungstrecken. Abschließend werden unter Berücksichtigung des internationalen Kontextes Empfehlungen für den Einsatz von Radfahrstreifen und Schutzstreifen erarbeitet und Einsatzgrenzen in Abhängigkeit von den verkehrlichen und straßenräumlichen Randbedingungen formuliert.

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Mehr Informationen erhalten Sie bei Oliver Borsellino, M.Sc. 

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